28. Januar 2014 von Hannah Grünenthal kursübergreifend 0

Webprojekt “Religions in Focus”

An der Universität Luzern gibt es auch ein Blog-Projekt, das versucht, eine Brücke der Kommunikation zwischen universitärem Arbeiten und der Öffentlichkeit zu schlagen:

http://www.religions-infocus.com/

Interessierten Menschen werden hier Themen aus dem Feld der Gegenwartsreligiosität nähergebracht. Grundlage für die Beträge sind Forschungs- und Lehrprojekte, die an der Universität Luzern durchgeführt werden – bislang gibt es Beiträge zu den Themen “Spirituelles Heilen”, “Bestseller der Esoterik” und “Trendreligion Christentum?”. Betreut wird das Projekt von Nadja Miczek, Oberassistentin am religionswissenschaftlichen Seminar der Universität Luzern. Sie wird massgeblich unterstützt durch engagierte Studierende der Religions- und Kulturwissenschaft aus Luzern.

 

15. Dezember 2013 von Franziska Schild filmseminar2012/13 0

Jesus liebt mich

Wolltet ihr immer schon mal wissen wie Jesus in unserer Welt zu recht kommen würde? Genau dieser Frage geht Florian David Fitz in seinem Film „Jesus liebt mich“ auf den Grund. Es handelt sich um einen deutschen Spielfilm, der 2012 in die Kinos kam. Als Vorlage diente der gleichnamige Roman von David Safiers aus 2008.

Interessant ist, dass hier glaubwürdig drei Themen/Genre verbunden werden, die selten zueinander finden: Religion, Romantik und Komödie. Gefördert wurde diese Romantikkomödie von der Filmstiftung NRW, dem FilmFernsehFonds Bayern, der Filmförderung Baden-Württemberg, der Filmförderungsanstalt und schlussendlich dem Deutschen Filmförderfonds. Nicht nur wegen der passenden Landschaften, sondern eben auch wegen den Förderern, wurde der Film ausschließlich in Deutschland gedreht.

Fitz selbst übernimmt nicht nur die Regie, sondern spielt auch eine der Hauptrollen und zwar Jeshua. An seiner Seite Jessica Schwarz als Marie. Begleitet werden die beiden Hauptakteure von bekannten Schauspielgrößen wie u.a. Hannelore Elsner als Maries Mutter Sylvia, Henry Hübchen in der Rolle des Gabriels und Satan verkörpert von Nicholas Ofczarek.

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Einleitung

Dieser Essay beschäftigt sich mit den postmortalen Vorstellungen und dem Transformationsprozess zwischen Leben und Tod, wie sie in dem Film „Die Geschichte des Brandner Kaspar“ dargestellt werden. Anhand einer kurzen Analyse sollen die wichtigsten Punkte des Films herausgearbeitet und im Folgenden erläutert werden.

Nach einer kurzen inhaltlichen Beschreibung, inklusive der Vorstellung der zwei Hauptpersonen, wird der Fokus auf die angedeuteten postmortalen Geschehnisse gelegt und im Weiteren die Bedeutung dieser analysiert.

Inhalt

Kaspar Brandner ist ein Büchsenmacher im Ruhestand. Seine Tochter und seine Frau starben beide recht früh, sodass er nun mit seiner Enkelin Nannerl auf einer Alm lebt. Als ihn vor seinem siebzigsten Geburtstag der Tod besucht (im Film Boandlkramer: von bayr. Boandl (Knochen) und Kramer (Krämer, Händler)), möchte dieser ihn direkt mit ins Jenseits nehmen. Kaspar Brandner gelingt es jedoch, den Boandlkramer durch Alkohol und Falschspielen dazu zu bringen, ihm noch 21 weitere Jahre auf der Erde zu geben. In Folge des Besuchs, wird die Figur Kaspar Brandner von neuer Vitalität erfasst und er beginnt auch wieder zu arbeiten.

Währenddessen versucht der Boandlkramer, seinen Fehler vor Petrus und dem Erzengel Michael zu verbergen.

Als seine Enkelin Nannerl durch die Beihilfe des Boandlkramers bei einer Verwechslung auf der Jagd stirbt, ist Kaspar Brandner verzweifelt und von tiefer Trauer durchzogen. Als ihm der Boandlkramer daraufhin das Angebot macht, sich das Paradies für eine Stunde anzugucken, nimmt er dieses an. Nachdem er dort auf seine bereits verstorbene Verwandtschaft trifft, beschließt er im Jenseits zu bleiben.

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