
Fragestellung und Vorgehen
In diesem Essay wird die Handlungsanalyse nach FAULSTICH1 auf den Film Salomon und die Königin von Saba angewendet, deren Ziel ist es, eine exemplarische Handlungsanalyse einer Anfangssequenz des Films zu erstellen. Wir beginnen mit einer kurzen Inhaltsangabe des Films sowie einer Kritik. Danach wird die Methode der Handlungsanalyse erläutert, um in Form eines ausschnitthaften Film- und Sequenzprotokolls praktisch umgesetzt und abschließend betrachtet zu werden. Artikel komplett lesen…

Eine visuelle Analyse
von Marieke Förster und Jeanette Meyer
In unserem Artikel beschäftigen wir uns mit der Analyse des Visuellen im Film „Maria aus Magdala – Von der Liebe berührt“ (Originaltitel: „Magdalena Released From Shame“ aus dem Jahre 2006). Als Leitfaden nutzen wir das 4. Kapitels aus dem Buch Film- und Fernsehanalyse von Knut Hickethier.
Produziert wurde der digitale Film von den sehr unbekannten Nardine Productions in Zusammenarbeit mit Inspirational Film. Inc.. Der eigenen Aussage der Nardine Productions nach, möchten sie den Menschen mit ihren Filmen deren eigene Spiritualität und Emotionalität näher bringen. Allerdings ist „Maria aus Magdala – von der Liebe berührt“ der einzige für uns auffindbare Film dieser Produktionsgesellschaft. Angeblich wird ein weiterer Film geplant.
Hervorzuheben ist bei dieser Produktionsgesellschaft, dass sie in ihrem Vorspann behaupten, dass der Film auf wahren Begebenheiten nach Berichten von Augenzeugen, den Evangelisten, basiere und das tatsächliche Geschehen von vor 2000 Jahren berichte. Sie lassen des weiteren verlauten, dass es eigentlich niemandem möglich sei, die Rolle des Jesus zu spielen, da niemand dessen würdig ist. Um die von Maria von Magdala im Jahre 40 n. Chr. in Palästina erzählte Geschichte des Lebens Jesu darzustellen, müsse allerdings ein Schauspieler eingesetzt werden. Die hier spielenden Darsteller sind allesamt eher unbekannt, oder haben womöglich kleine Neben- oder Statistenrollen in Filmen gespielt. Aber das lässt sich durch Internetrecherchen nicht mit Sicherheit feststellen.
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Eine Analyse von Stephan Schicke
Wenn wir an das Alte Ägypten denken, denken wir zunächst an Pyramiden, gottgleiche Pharaonen und einen großen Mumienkult, der mit der Entdeckung des Grabes von Tut-Ench-Amun durch Howard Carter und spätestens durch die Aufarbeitung des “Fluchs der Mumie” in einschlägigen Genres der Unterhaltung an Bekannt- und Beliebtheit gewann. Was wir aber – wenn überhaupt – erst auf den zweiten Blick sehen ist, dass sich eben diese Kulte, unsere ersten Assoziationen mit Ägypten, fast ausschließlich um das Thema „Tod“ drehen. Der Tod stand den Ägyptern im Leben teils näher als das Leben selbst. Im Leben wurde schon auf den Tod hingearbeitet. In der monumentalen Weise, wie es heute noch in Ägypten zu sehen ist, war dies allerdings nur dem König, dem Adel und hohen Beamten vorenthalten. Ein einfacher Bauer oder Händler konnte sich keinen solchen Totenkult mit Pyramide oder Grab wie im Tal der Könige leisten.

Tal der Könige
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