Archiv: 'Mai 2011'

28. Mai 2011 von Kerstin Radde-Antweiler kursübergreifend 0

DFG-Science TV

DFG Science TV, das Internetfernsehen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), ist mit einem neuen Projekt zurück!

http://dfg-science-tv.de/

Nach zwei erfolgreichen Staffeln DFG Science TV dürfen wir seit dem 5. Mai wieder einem Forscherteam bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Beim ersten neuen Projekt forschen mehrere Teams des Sonderforschungsbereichs „Ritualdynamik“ der Universität Heidelberg über Rituale verschiedener Kulturen und Jahrhunderte.  Die Krönung eines Königs im Mittelalter, ein virtueller Gottesdienst im Second Life, der Valentinstag in Neu Delhi – was haben diese Anlässe gemeinsam? Wir werden es gemeinsam mit den Heidelberger Forschern herausfinden.

27. Mai 2011 von Ines Pietschmann tantra-kontextualisiert2011 1

Alchemie im Tantra

von Ines Pietschmann

Wir wissen von vielen bekannten Alchemisten des Westens, aber das Alchemie einen bedeutenden Stellenwert einnimmt? Doch  auch hier wurden viele Abhandlungen darüber geschrieben. Aber was ist Alchemie eigentlich? Sind Alchemisten alte Männer mit langen weißen Bärten, die im Wald geheime Zaubertränke brauen? Ist Alchemie etwas “Böses”?

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07. Mai 2011 von Kerstin Radde-Antweiler postmortalitaet2011 0

Postmortalitätsvorstellungen

Was kommt nach dem Tod, was ist überhaupt der Tod und wann kann ein Mensch als tot bezeichnet werden. Auf den ersten Blick scheint v. a. die letzte Frage in der heutigen Zeit leicht zu beantworten, wurde doch im Rahmen der Organtransplantationsdebatte der sog. Hirntod als feststehende Todesdefinition in der Medizin eingeführt. Wie sieht es aber in anderen Kulturkreisen aus? Die diversen religiösen Traditionen geben ganz unterschiedliche Antworten auf diese Fragen. Aber auch in Deutschland lassen sich in den gesellschaftlichen Debatten über Themen wie Organtransplantation, Sterbehilfe usw. unterschiedliche Positionen und Vorstellungen ausmachen, die einem einheitlichem Bild – wie es die Einführung der Hirntoddefinition suggeriert – widersprechen: Vgl. beispielsweise die Artikel der FAZ, der TAZ oder  andere. Es wird deutlich, dass Konzeptionen und Vorstellungen von ‚Tod’ und ‚Sterben’ keine Attribute einer conditio humana präsentieren, sondern kulturell und gesellschaftlich konstruiert sind und dynamischen Prozessen unterliegen.

Das Seminar wird sich exemplarisch verschiedenen religiösen Traditionen widmen und diese auf postmortale Vorstellungen befragen. Aber auch in den modernen Massenmedien erfreut sich das Thema „Tod“ mit Serien wie „True Blood“ und „Twilight“ großer Beliebtheit und wird mit in den Untersuchungsbereich einbezogen werden. Artikel komplett lesen…