Archiv: 'Juni 2011'

von A. Krol,  s_wauy9x und s_9na3ed

Das Ramakien (deutsch: “Zu Ehren Ramas”) ist die thailändische Fassung des indischen Nationalepos Ramayana und kann als literarischer Beweis des indischen Einflusses auf die thailändische Kultur gedeutet werden. Es gibt zahlreiche Versionen des Ramakien. Die bekannteste und vollständigste Geschichte um den legendären König Ram wurde  1797 von König Rama I verfasst. Er etablierte Bangkok als Hauptstadt und verfasste das Ramakien zur Feier der Einweihung des Royalen Palastes, eines wichtigen Symbols der neuen Hauptstadt. Doch was genau ist eigentlich das Ramayana und wie unterscheidet es sich von der thailändischen Version des Mythos? Artikel komplett lesen…

Halbgötter- wer oder was sind das eigentlich? Im Hinduismus sind sie unter anderem als Siddhas (männlich) oder als Yoginis (weiblich) bekannt. Doch welche Eigenschaften und Merkmale zeichnen sie aus? Und wo treten sie eigentlich auf? Diesen und weiteren Fragen gilt es hier auf den Grund zu gehen.

Das als Siddhakult thematisierte Ritual, mit all seinen Inhalten, ist schwer zu fassen. Wenn Sie Jemand sind, dem es beim Lesen nicht nur um Fakten geht, sondern auch um das Sinnen über Themen, sind Sie hier genau richtig.

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von Marit Langheim und Lennart Jäger

Das Gebiet des Champareichs, das vom 2. bis zum 15. Jahrhundert bestand, erstreckte sich über ein Gebiet vom Ngang Pass in der Quang Binh Provinz bis zur südlichen Provinz Quang Ngai in Vietnam. Das Reich war dabei in 4 Regionen unterteilt: der Amarvati und der Vijaya Region im Norden sowie der Kauthara und der Panduranya Region im Süden.

Gegenwärtig macht das Cham-Volk eines der 54 ethnischen Gruppen Vietnams aus. Erstaunlicherweise sind ihre Bräuche, Lebensweise, die Sprache, die Schrift und der Glauben bei den Chams aufrechterhalten worden und werden noch heute praktiziert. Die meisten der Chams leben heutzutage von der Landwirtschaft und der Handarbeit, wobei sie vor allem für das Weben und ihre Töpferkunst bekannt sind. So ist die Cham-Kunst noch heute ein wichtiger Bestandteil der Kunst Südostasiens, wobei insbesondere die religiösen Tempelbauten aus den vergangenen Jahrhunderten an die Kunst und vor allem an die Architektur des Volkes erinnern.

Die Tempel, von denen noch heute Überreste zu bestaunen sind, wurden zwischen dem 7. und dem 17. Jahrhundert erbaut und sind aufgrund von immer wiederkehrenden Bränden und Kriegen vielfach nur noch bedingt oder zu einem kleinen Anteil erhalten. Die Tempel, die vor dem 7. Jahrhundert gebaut worden waren, fielen den bewaffneten Konflikten der frühen Jahrhunderte zum Opfer. Da sie aus Holz gemacht waren und somit leicht niederbrannten, wurden ab dem 7. Jahrhundert beständigere Materialien zum Bau der Tempel verwendet, in erster Linie Backstein sowie Teile aus Sandstein zur Dekoration. Artikel komplett lesen…