Archiv: 'Januar 2012'

von Bastian Maertens

Die Unterscheidung von Germanen und Kelten ist, aufgrund des zum Teil gemeinsamen kulturellen Erbes, einer geographischen Nachbarschaft und einem auch damit verbundenem kulturellen Austausch über Jahrhunderte, sehr schwierig. Gerade für die späte Bronzezeit und frühe Eisenzeit ist dies aufgrund fehlender literarischer Quellen nicht möglich (Fries-Konoblauch 2002, S. 21). Die einzige Möglichkeit zur Unterscheidung sind archäologische Funde und diese lassen immer noch viel Raum für eigene Interpretationen. Artikel komplett lesen…

17. Januar 2012 von Rosanna Mihm postmortalitaet2011 0

Und was kommt nach dem Tod?

Kam man schon bei den Germanen in ein Paradies? Wie sieht ein Leben nach dem Tod im Hinduismus aus? Wann gilt ein Mensch überhaupt als ‚tot’? Auf diese und noch einige Fragen mehr kann man im folgenden Text hoffentlich eine Antwort finden.

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von Daniela Buck

Im “Totenbuch der Tibeter” geht es im Wesentlichen um den Bardo, den Zwischenzustand, den der Mensch nach seinem Tod einnimmt, bevor er wiedergeboren oder erlöst wird. Es wird auch beschrieben, wie der Verstorbene einer Wiedergeburt entgehen kann, worauf das Buch auch abzielt, denn Unwissenheit ist hier der Hauptgrund für einen Einschluss ins Samsara (“Wiedergeburtenkreislauf”; “Kreislauf der Existenz”). Wissen und Zuhören sollen der Schlüssel zur Erlösung sein: Die Große Befreiung durch Hören im Bardo.

Nach Lati Rinpoche und Jeffrey Hopkins ist es in “Stufen zur Unsterblichkeit” nicht so “einfach”, dem Samsara zu entkommen. Durch Einbezug verschiedener Quellen entsteht hier ein zum Teil anderes und zum Teil detaillierteres Bild von Tod, Zwischenzustand und Wiedergeburt.

Ich werde nun die beiden Vorstellungen von Bardo und dem Entkommen aus dem Samsara, die in den beiden Büchern dargestellt werden, beschreiben und miteinander vergleichen.

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