Archiv: 'Februar 2012'

von Silvia Oltrop und Stefanie Sachse

Im Rahmen des Seminars “Weibliche biblische Figuren in modernen (Massen-)Medien”, das wir im WS 11/12 besuchten, beschäftigten wir uns mit Patrick Roths Werk “Magdalena am Grab”, insbesondere mit seiner Rezeption der Grabszene (Joh 20, 1-18). Im folgenden wollen wir einige unserer erarbeiteten Ergebnisse kurz vorstellen. Artikel komplett lesen…

Banner für den Kurs Hinduistische Tradtionen und Gottheiten in Literatur und Medien im WS 2011/12

von  s_wauy9x und s_9si6nm

Die vedische Epoche ist etwa zwischen 1750 bis 500 v. Chr. anzusiedeln und war eine frühe  Entwicklungsphase und Vorstufe des heutigen Hinduismus. Die vedischen Gottheiten waren einerseits Verkörperungen von Naturgewalten, andererseits zum Gott gemachte moralische Prinzipien sowie deifizierte Mächte und Potenzen. Viele Götter haben mehr oder weniger mit der Schöpfung zu tun. Schöpfung ist nicht nur auf einen Hochgott limitiert. Es handelte sich in der vedischen Religion um einen echten Polytheismus, wie wir  ihn auch aus anderen Religionen, wie denen der Griechen oder der Perser kennen. Dennoch sind die vedischen Götter eher abstrakt und unpersönlich gedacht. Die Aufgabenbereiche waren streng getrennt, jeder Gott hatte seinen Zuständigkeitsbereich. Die Götter spiegelten wieder, was auf der Erde passiert, reflektierten das, was die Menschen erlebten. Die Menschen fühlten sich von den Göttern abhängig, da diese die Kräfte der Natur verkörperten. Ziel des Gottesdienstes in vedischer Zeit  war es, das Gleichgewicht und die Harmonie zwischen Menschen und Göttern zu wahren. Die Menschen stellten daher die Götter durch Opfer zufrieden  – do ut des – “ich gebe, damit du gibst”. Die Götter ihrerseits gaben den Menschen Regen, Nahrung und alles Andere, was sie für ihre Existenzsicherung  und ein angenehmes Leben benötigten. Um die Beziehung zwischen Göttern und Natur einerseits und  Götter und Menschen andererseits zu erhalten, vollzog man Feuerrituale, die sogenannten Yajnas. Unter Rezitation bestimmter sakraler Texte wurden Butterschmalz (Ghee) und Fleisch geopfert, d.h. verbrannt, um die Götter günstig zu stimmen. Dabei wurde ein berauschendes Getränk namens Soma konsumiert. Das Regelwerk für den Ablauf dieser Feuerrituale war sehr komplex. Die vedische Religion war damit auch ein Feuerkult, im Gegensatz zum späteren Hinduismus, der zum Bilderkult wurde. Tempel und Götterbilder, wie wir sie aus dem Hinduismus kennen, gab es noch nicht. Die vedische Religion legte sehr viel mehr Wert auf die Wichtigkeit des gesprochenen Wortes als auf das Sehen.

IndraAgni und Varuna gehörten damals zu den wichtigsten männlichen Gottheiten im vedischen Pantheon. Zu allen Göttern existierten keine Bilddarstellungen, trotzdem konnte man in späteren Zeiten anhand der oft ausführlichen Beschreibungen in den Veden ihre Bilder im Nachhinein rekonstruieren. Artikel komplett lesen…

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von Lukas Döhle

Im Folgenden werde ich versuchen, die Postmortalitätsvorstellung der Germanen und Kelten kurz vorzustellen und ein paar Gemeinsamkeiten aufzuzeigen. Besonderen Bezug nehme ich auf die jeweiligen Ansichten des Jenseits. Artikel komplett lesen…