Archiv: 'Oktober 2013'

Einleitung

Dieser Essay beschäftigt sich mit den postmortalen Vorstellungen und dem Transformationsprozess zwischen Leben und Tod, wie sie in dem Film „Die Geschichte des Brandner Kaspar“ dargestellt werden. Anhand einer kurzen Analyse sollen die wichtigsten Punkte des Films herausgearbeitet und im Folgenden erläutert werden.

Nach einer kurzen inhaltlichen Beschreibung, inklusive der Vorstellung der zwei Hauptpersonen, wird der Fokus auf die angedeuteten postmortalen Geschehnisse gelegt und im Weiteren die Bedeutung dieser analysiert.

Inhalt

Kaspar Brandner ist ein Büchsenmacher im Ruhestand. Seine Tochter und seine Frau starben beide recht früh, sodass er nun mit seiner Enkelin Nannerl auf einer Alm lebt. Als ihn vor seinem siebzigsten Geburtstag der Tod besucht (im Film Boandlkramer: von bayr. Boandl (Knochen) und Kramer (Krämer, Händler)), möchte dieser ihn direkt mit ins Jenseits nehmen. Kaspar Brandner gelingt es jedoch, den Boandlkramer durch Alkohol und Falschspielen dazu zu bringen, ihm noch 21 weitere Jahre auf der Erde zu geben. In Folge des Besuchs, wird die Figur Kaspar Brandner von neuer Vitalität erfasst und er beginnt auch wieder zu arbeiten.

Währenddessen versucht der Boandlkramer, seinen Fehler vor Petrus und dem Erzengel Michael zu verbergen.

Als seine Enkelin Nannerl durch die Beihilfe des Boandlkramers bei einer Verwechslung auf der Jagd stirbt, ist Kaspar Brandner verzweifelt und von tiefer Trauer durchzogen. Als ihm der Boandlkramer daraufhin das Angebot macht, sich das Paradies für eine Stunde anzugucken, nimmt er dieses an. Nachdem er dort auf seine bereits verstorbene Verwandtschaft trifft, beschließt er im Jenseits zu bleiben.

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