14. Februar 2011 von ddelank hinduism-and-media2010 0

Hinduismus und Cyberspace

von Daniel Delank

Der Hinduismus im Internet – passt diese Konstellation überhaupt zusammen? Diese, etwas merkwürdig erscheinende Frage stellt sich der schottische Soziologe Heinz Scheifinger, der sich auf die Erforschung eben jener Konstellation spezialisiert hat. In den Sinn sei ihm die Frage gekommen, da offensichtlich ist, dass Religionen auch online immer stärker vertreten sind – die bloßen Zahlen einer einfachen Google-Suche nach dem Wort „hinduism“ mit Millionen von Resultaten mögen das bestätigen.

Scheifingers These ist eindeutig: Ja, der Hinduismus passt gut in Onlineumgebungen. Es müssten im Zuge dieser Anpassung auch keine radikalen Umbrüche stattfinden. Doch damit nicht genug, folgert der Forscher aufgrund dessen, dass verschiedene hinduistische Praktiken auch im digitalen Sinne „valid“ sind und somit Legitimität in den Augen der Gläubigen besitzen sollten. Wie kommt der Autor zu dieser Folgerung?

Ein genauerer Blick auf den zugrundeliegenden Artikel, „Hinduism and cyberspace“ aus dem Jahr 2008, soll Klarheit schaffen.

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„Virtueller Hinduismus“ – Onlinerituale auf kommerziellen Pujawebseiten

von Melanie Beyer

Sind die Zustände im Kalighat-Tempel in Kolkatta erschreckend? Das wichtigste Ritual, die Puja, kann man jetzt im Internet bestellen.

Anbieter von solchen Onlinepuja-Bestellseiten entscheiden nach eigenem Ermessen, wie man eine Puja abzuhalten hat. Religiöse Autoritäten werden ignoriert und umgangen.  Die Priester der Tempel haben keinen Anreiz mehr, ihren Job ordentlich zu machen, sie wirken demotiviert und gelangweilt. Die Leitung des Tempels merkt nicht, dass sie nichts mehr zu sagen haben.  Die Priester müssen  sehen, wo sie ihren Lebensunterhalt verdienen was sie bestechlich macht. Die Verehrung der Gottheiten ist anscheinend nur noch zweitrangig. Diesen Eindruck könnte man gewinnen, wenn man den Artikel „Internet Threats to Hindu Authority:  Puja-ordering Websites and the Kalighat temple“ von Heinz Scheifinger liest, mit dem ich mich im Rahmen des Seminars: Hinduismus in Europa und Medien an der Uni Bremen beschäftigte. Und an allem soll das Internet Schuld haben?

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von Sarah Schmidt und Imke Schnaars

Wir haben uns im Rahmen des Seminars „Is online Fellowingship real?“ mit religionspädagogischen Blogs befasst. Zuvor hatten wir uns damit noch nie näher beschäftigt, also war die erste Idee, den Begriff bei http://www.google.de einzugeben.

Es gab ca. 111.000 Ergebnisse und wir haben uns jetzt mit dem fünften Ergebnis etwas näher beschäftigt, da es uns angesprochen hat. Die junge Frau, die diesen Blog schreibt ist nach eigener Aussage Religionsstudentin und schreibt den Blog eigentlich mehr für sich selbst.

“dieser blog ist eigentlich mehr für mich selbst gedacht und beschäftigt sich mit dingen, die für mein studium mehr oder weniger inhaltlich wichtig sind.”

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