Schlagwort: 'Buddhismus'

15. August 2012 von Xenia Zeiler hinduismus-buddhismus-asien2012 0

Seminarbeschreibung

von Xenia Zeiler

Der Hinduismus gehört nicht zu den Religionen mit Missionscharakter. Dennoch wurde auch er über den südasiatischen Subkontinent hinausgetragen. Besonders in Südostasien wirkten hinduistische Religion, Kultur, Weltsicht und Kunst sozio-religiös prägend auf interne Entwicklungen in der Region ein: ausgedehnte und machtvolle historische hinduistische Königreiche, wie das Reich der Khmer, in mehreren regionen Asiens beeinflussten alle wichtigen Lebensbereiche.

So entstand eine einmalige synthetische Beziehung zwischen den beiden dominanten Religionen des Großgebietes in Asien, zwischen Hinduismus und Buddhismus. Hinduistische Einflüsse wirken in vielen Regionen Asiens, v. a. in Südostasien, bis in die Gegenwart.

Diese Veranstaltung thematisiert die Entwicklung der beiden in Südasien beheimateten Religionen und ihre Wechselbeziehung explizit außerhalb ihres gemeinsamen Heimatgebietes, in Asien. Welche Gestalt genau haben die Verflechtungen beider religiöser Systeme, wie ergänzen und bereichern, oder aber beschränken und anfeinden sie sich? Welches Konfliktpotenzial birgt das enge Nebeneinander zweier führender Religionen? Wie genau ist  Transkulturalität in diese Zusammanhänge einzugliedern?

von Patricia Lambert

Die Vorstellungen von Karma und Reinkarnation erfreuen sich größter Beliebtheit. Bücher, wie z.B. „Mieses Karma“ von David Safier oder das RTL-Format „Mein erstes Leben“ zeichnen sich zwar nicht durch hohe Wissenschaftlichkeit aus. Sie zeigen jedoch, dass die fernöstlichen Vorstellungen davon, was den Menschen nach dem Tod erwartet (und auch warum!) auch im „christlich geprägten Abendland“ so manchem zusagen, was auch schon seit Jahren durch diverse Studien/Umfragen bestätigt wird…

Wie kommt es also zu dieser Übernahme erst mal „fremd“ erscheinender Vorstellungen, wo doch das Christentum bzw. westliche Glaubensvorstellungen eigentlich auch Konzeptionen von Postmortalität „anbieten“?

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von Daniela Buck

Im “Totenbuch der Tibeter” geht es im Wesentlichen um den Bardo, den Zwischenzustand, den der Mensch nach seinem Tod einnimmt, bevor er wiedergeboren oder erlöst wird. Es wird auch beschrieben, wie der Verstorbene einer Wiedergeburt entgehen kann, worauf das Buch auch abzielt, denn Unwissenheit ist hier der Hauptgrund für einen Einschluss ins Samsara (“Wiedergeburtenkreislauf”; “Kreislauf der Existenz”). Wissen und Zuhören sollen der Schlüssel zur Erlösung sein: Die Große Befreiung durch Hören im Bardo.

Nach Lati Rinpoche und Jeffrey Hopkins ist es in “Stufen zur Unsterblichkeit” nicht so “einfach”, dem Samsara zu entkommen. Durch Einbezug verschiedener Quellen entsteht hier ein zum Teil anderes und zum Teil detaillierteres Bild von Tod, Zwischenzustand und Wiedergeburt.

Ich werde nun die beiden Vorstellungen von Bardo und dem Entkommen aus dem Samsara, die in den beiden Büchern dargestellt werden, beschreiben und miteinander vergleichen.

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