Schlagwort: 'Filmanalyse'

von Aileen Dietzel und Anika Höber

Basierend auf dem Seminar Weibliche biblische Figuren in modernen (Massen)medien soll im Folgenden eine Analyse einer Schlüsselsequenz aus dem Film Salomon und die Königin von Saba (1959) vorgenommen werden. Dies wird anhand der Methoden der Filmanalyse (Hickethier 2007) geschehen. Besonders die visuelle Ebene der Sequenz wird dabei im Vordergrund stehen. Bevor wir jedoch zur Analyse kommen können, wird es zunächst nötig sein, die Sequenz in den Zusammenhang des gesamten Films einzubetten. Zu diesem Zweck folgt zunächst eine Inhaltsangabe des Films. Artikel komplett lesen…

21. November 2011 von Simon Heider netmethods2011 0

Dokumentarische Bild und Filmanalyse

von Simon Heider (Uni Göttingen) und Till Holzapfel (Uni Bremen)

Dokumentarische Bild- und Filmanalyse

Dieser Aufsatz ist als Reflexion eines Vortrags über die Methoden der dokumentarischen Bild- und Filminterpretation im Rahmen des Workshops „Religionswissenschaft zwischen 0 und 1: Methodische und theoretische Überlegungen zur Internetforschung“ entstanden. Referent war Dr. Alexander Geimer. Dargestellt werden sollen hier in knapper Form die Grundsätze der dokumentarischen (auch bekannt als rekonstruktiven) Sozialforschung mit einem besonderen Blick auf die dokumentarische Bild- und Filmanalyse. Daraufhin sollen diese Methoden auf das Gemälde „Lilith“ von John Collier aus dem Jahr 1892 angewandt werden und schließlich vor diesem Hintergrund knapp reflektiert werden.

Dokumentarische Verfahrensweisen werden in der Sozialforschung auch als rekonstruktive Methoden bezeichnet. Sie werden generell von hypothesenprüfenden Verfahren abgegrenzt. Entstanden sind rekonstruktive Verfahrensweisen vor dem Hintergrund der Kritik, dass sich die sozialwissenschaftliche Interpretation eines Zusammenhangs in ihrem Wesen nicht von alltäglicher Interpretation unterscheidet. Ein Sachverhalt kann von Sozialwissenschaftler_innen nur verstanden werden, wenn zwischen der betrachteten Person oder Gruppe und den Forschenden ein Konsens in Form eines gemeinsamen Verständnismusters besteht. Dieser Konsens in Form eines Verständnismusters ist sowohl im Rahmen von wissenschaftlicher Analyse als auch bei der Interpretation von Alltagssituationen der gleiche. Die Stärke der rekonstruktiven Verfahrensweisen liegt darin, dass eben dieser Konsens thematisiert wird. Ein Interview, das auf dieser Grundlage geführt wird, muss (anders als in hypothesenprüfenden Verfahrensweisen) offen gestaltet werden. D.h. die Interviewten müssen ihre Prioritäten selbst setzen können. Die Sinnhaftigkeit, die in diesen Prioritäten deutlich wird, muss dann von den Forschenden rekonstruiert werden. Weil dabei ein den Dingen zugrunde liegendes Muster rekonstruiert bzw. dokumentiert wird, werden diese Verfahrensweise auch als dokumentarisch bezeichnet (vgl. Bohnsack 2010).

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Im Rahmen des religionswissenschaftlichen Filmabends 2011 zum Thema „Religion und Autorität“ wurde diese Fernsehdokumentation von dem Historiker Jobst Knigge, der Kommunikationsdesignerin Britta Mischer und der Produzentin Tita von Hardenberg (Interview zum Film) gezeigt. Die von der Kobalt Productions Film- und Fernseh Gmbh (für RBB/ARD) produzierte 43-minütige Dokumentation will auf das Phänomen „Christlicher Fundamentalismus in Deutschland“ aufmerksam machen.

http://www.youtube.com/watch?v=Us77WKaPuvw

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