Schlagwort: 'Jesus'

von Seval Oguz und Neele Körner

Das Drama „Maria aus Magdala- von der Liebe berührt“ (Originaltitel „Magdalena released from shame“) wurde von Nardine Productions gedreht und produziert. In dem Film wird die Geschichte von Jesus aus der Sicht der Maria aus Magdala erzählt.

Maria ist von einem bösen Geist besessen, doch dann begegnet ihr Jesus und er heilt sie von dieser Besessenheit. Von da an folgt Maria Jesus und wird Zeugin seiner Wunderheilungen. Sie begleitet ihn drei lange Jahre, bis zu seiner Kreuzigung. Ihre Reise und Erlebnisse berichtet Maria aus Magdala in diesem Film.

Handlung

Maria erzählt ihren Freundinnen die Geschichte von Jesus, dem Messias. Sie beginnt mit der Schöpfungsgeschichte und der Sünde von den ersten beiden Menschen Adam und Eva. Ferner schildert sie, wie ein Engel vor Maria erschienen ist und ihr prophezeit hat, dass sie das Kind Gottes austragen wird. Joseph, Maria und Jesus (als Baby) begegnen dem Propheten Simion und dieser erzählt ihnen, dass Maria wegen Jesus sehr viel Leid ertragen wird. Hier stellt sich bei den Freundinnen von Maria aus M. die Frage, wie Maria ohne Beischlaf schwanger werden konnte. Maria aus M. versucht ihnen zu erklären, dass Jesus‘ Empfängnis ein Wunder ist.

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31. August 2011 von Franz Schrader filmabend2011 3

Das Jesus-Grab – Realität oder Mythos?

Nur wenige Dinge in unserer modernen Welt sind so umnebelt und umstritten wie die historische Realität und Bedeutung von Jesus Christus – von Christen als Sohn Gottes angebetet, von Muslimen als ein Prophet unter vielen angesehen und von Religionskritikern als fiktive Person und Aushängeschild der Kirche betitelt. Millionen von Menschen glauben an ihn als Erlöser und an seine Auferweckung von den Toten als Beweis für seine Göttlichkeit. Doch was wäre, wenn die Auferweckung nicht stattgefunden hat? Was wäre, wenn man einen physischen, weltlichen Beweis für Jesus Christus’ Verbleib hätte? Wäre es auch ein Beweis für das Fehlen göttlichen Wirkens? Würde es die Bedeutung von Jesus für das Christentum negieren?

Diese Fragen wurden durch den Dokumentarfilm “Das Jesus-Grab” (englischer Originaltitel: “The Lost Tomb of Jesus”) von Simcha Jacobovici und James Cameron aufgeworfen, der im Rahmen des religionswissenschaftlichen Filmabends zum Thema “Religion und Autorität” präsentiert wurde. Inhalt ist die zufällige Entdeckung eines Grabes in Jerusalem, in dem vermeintliche Beweise gefunden wurden, die dieses Grab Jesus Christus und seiner Familie zuordnen. Die Ausstrahlung des Filmes im Jahre 2007 löste eine weltweite Welle der Faszination und gleichzeitig der Empörung aus. Gläubige wie Wissenschaftler führten heftige Debatten um die Echtheit der Forschungsergebnisse. Diese Streitgespräche dauern bis heute an.

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Filme (sowohl Spielfilme als auch Dokumentationen) thematisieren und nutzen häufig religiöse Motive. Diese Topoi werden zum Teil sehr individuell präsentiert und diskutiert. Dabei lassen sich sowohl religionskritische als auch verklärende oder missionarische Ansätze unterscheiden. Gemein ist jedoch allen Werken, dass sich in ihnen, implizit oder explizit, religiöse Perspektiven in deren jeweiligen historischen, politischen und sozialen Kontexten identifizieren lassen. Darüber hinaus beeinflussen sie auch ihrerseits das rezente religiöse Diskursfeld.

Aber wie lassen sich solche Filme analysieren und als Teil rezenter Religiosität fassen? Im Seminar sollen in einer einführenden Veranstaltung methodische und theoretische Ansätze präsentiert und diskutiert werden. Diese sollen dann im Semesterverlauf an ausgewählten Filmen und Reportagen zum inhaltlichen Schwerpunkt „Religion und Autorität“ angewendet und kritisch diskutiert werden:

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