Schlagwort: 'Maria aus Magdala'

von Seval Oguz und Neele Körner

Das Drama „Maria aus Magdala- von der Liebe berührt“ (Originaltitel „Magdalena released from shame“) wurde von Nardine Productions gedreht und produziert. In dem Film wird die Geschichte von Jesus aus der Sicht der Maria aus Magdala erzählt.

Maria ist von einem bösen Geist besessen, doch dann begegnet ihr Jesus und er heilt sie von dieser Besessenheit. Von da an folgt Maria Jesus und wird Zeugin seiner Wunderheilungen. Sie begleitet ihn drei lange Jahre, bis zu seiner Kreuzigung. Ihre Reise und Erlebnisse berichtet Maria aus Magdala in diesem Film.

Handlung

Maria erzählt ihren Freundinnen die Geschichte von Jesus, dem Messias. Sie beginnt mit der Schöpfungsgeschichte und der Sünde von den ersten beiden Menschen Adam und Eva. Ferner schildert sie, wie ein Engel vor Maria erschienen ist und ihr prophezeit hat, dass sie das Kind Gottes austragen wird. Joseph, Maria und Jesus (als Baby) begegnen dem Propheten Simion und dieser erzählt ihnen, dass Maria wegen Jesus sehr viel Leid ertragen wird. Hier stellt sich bei den Freundinnen von Maria aus M. die Frage, wie Maria ohne Beischlaf schwanger werden konnte. Maria aus M. versucht ihnen zu erklären, dass Jesus‘ Empfängnis ein Wunder ist.

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von Lisa Vanessa Lamm und Ann-Christin Gerrietzen

Videoportale – Millionen von User besitzen bereits ein Konto von einer solchen Plattform. Sie laden selbstgedrehte Filme ins Netz hoch, wandeln Musikclips- oder Filmausschnitte in internettaugliche Videoformate um und stellen so diese zur Ansicht bzw. zum Herunterladen ins Portal. In den 2000er sind die Videoplattformen immer mehr und mehr populär geworden und werden öfters besucht als andere Websites. Es gibt mittlerweile mehr als 40 Videoportale im Internet. Die meisten unterscheiden sich nur von der Darbietung, dem Userkreis oder den Inhalten. Einige spezialisieren sich auf Dokumentationen oder Musik, andere wiederum auf TV- Serien. Da viele gratis sind, schalten die Anbieter der Plattformen regelmäßig Werbung vor den Filmen.

In einer Onlinestudie vom ZDF und ARD würden Personen ab 14 Jahren befragt, wie oft sie Videoplattformen nutzen. Die Statistik bildet die Nutzung von Videoplattformen zu Nutzung von Videoplattformen im Internet in den Jahren 2007 bis 2011 ab. Im Jahr 2010 nutzten 34 % der Befragten Videoportale im Netz. Youtube gehört mit mehr als täglich 110 Millionen angeklickten Videos zu den meist genutzten Plattformen im Netz. Mit einem Marktanteil von 29% haben es Konkurrenten schwer. MyVideo, Clipfish oder Yahoo Video versuchen eine Alternative zu Youtube zu bieten. Manche möchten sich mit Spezialisierungen aus der großen Masse abheben, andere kopieren eher das Konzept des weltweit größten Anbieters. Doch dieser Blogeintrag ist nicht dazu da über die verschiedene Videoplattformen zu schreiben, sondern soll einen kurzen Einstieg zu unserem eigentlichen Thema bilden. Im Religionsseminar „Weiblichen Figuren in den modernen Massenmedien“ diskutierten wir lange über die Figur der Maria aus Magdala. In unserem Blogeintrag beschäftigen wir uns daher mit dieser Figur im Medienverbund Internet am Beispiel von Videoplattformen.

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von Marieke Förster und Jeanette Meyer

Eine visuelle Analyse

In unserem Artikel beschäftigen wir uns mit der Analyse des Visuellen im Film „Maria aus Magdala – Von der Liebe berührt“ (Originaltitel: „Magdalena  Released From Shame“ aus dem Jahre 2006). Als Leitfaden nutzen wir das 4. Kapitels aus dem Buch Film- und Fernsehanalyse von Knut Hickethier.

Produziert wurde der digitale Film von den sehr unbekannten Nardine Productions in Zusammenarbeit mit Inspirational Film. Inc.. Der eigenen Aussage der Nardine Productions nach, möchten sie den Menschen mit ihren Filmen deren eigene Spiritualität und Emotionalität näher bringen. Allerdings ist „Maria aus Magdala – von der Liebe berührt“ der einzige für uns auffindbare Film dieser Produktionsgesellschaft. Angeblich wird ein weiterer Film geplant.

Hervorzuheben ist bei dieser Produktionsgesellschaft, dass sie in ihrem Vorspann behaupten, dass der Film auf wahren Begebenheiten nach Berichten von Augenzeugen, den Evangelisten, basiere und das tatsächliche Geschehen von vor 2000 Jahren berichte. Sie lassen des weiteren verlauten, dass es eigentlich niemandem möglich sei, die Rolle des Jesus zu spielen, da niemand dessen würdig ist. Um die von Maria von Magdala im Jahre 40 n. Chr. in Palästina erzählte Geschichte des Lebens Jesu darzustellen, müsse allerdings ein Schauspieler eingesetzt werden. Die hier spielenden Darsteller sind allesamt eher unbekannt, oder haben womöglich kleine Neben- oder Statistenrollen in Filmen gespielt. Aber das lässt sich durch Internetrecherchen nicht mit Sicherheit feststellen.

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