Schlagwort: 'postmortalitätsvorstellungen'

von Vanessa Kalbach

In diesem Sommersemester habe ich das Seminar „Postmortalitätsvorstellungen“ an der Universität Bremen besucht. Wir haben uns mit unterschiedlichen religiösen Traditionen auseinandergesetzt. Ich möchte mich hier genauer mit dem Hinduismus beschäftigen. Die Wiedergeburts- und Karma-Lehren gehören wohl zu den bekanntesten Lehren in der hinduistischen Tradition.

Illustration der hinduistischen Wiedergeburtslehre (Quelle: Wikipedia)

Illustration der hinduistischen Wiedergeburtslehre (Quelle: Wikipedia)

Der Mensch hat eine Seele, die immer wieder geboren wird. Er kann als Mensch, als Tier, als Pflanze und als göttliche oder dämonische Existenz neu geboren werden. So könnte man die Wiedergeburtslehre erklären. Wie und warum die Wiedergeburten zustande kommen, erklärt das Karma (Taten). Jede Tat hat Folgen, die sich auf das nächste Leben auswirken und die Ausgangsposition vorgeben. Zudem gibt es verschiedene Erlösungswege, die das Entkommen aus dem Kreislauf der Wiedergeburten lehren. (Buß 2009, S.137)

Doch hat man schon immer unter dem Begriff Wiedergeburt die oben genannte Erklärung verstanden? Lässt sich eine Entwicklung des Begriffs erkennen?

Um mich mit diesen Fragen beschäftigen zu können, habe ich zwei religiöse Überlieferungen aus verschiedenen Epochen gewählt, die ich in Hinblick auf die Fragestellungen genauer untersuchen und vergleichen werde.

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28. Oktober 2011 von Daniel von Frieling postmortalitaet2011 1

Postmortalitätsvorstellungen “des” Islam

von Daniel von Frieling, Patrick Jersch, Inga Grenz, Robin Söhn und Bastian Maertens

http://blogs.taz.de/vollandsblog/files/2010/02/Teufel-mittel4.jp

Die Frage, nach der Postmortalität, also dem, was nach dem Tode kommt, beschäftigt jeden Menschen, jede Religion und jede Kultur. So spielt sie auch im Koran, dem heiligen Buch des Islam eine Rolle. Nach einem kurzen Überblick über Entstehung und Bedeutung des Koran wird sich dieser Text mit der Frage nach postmortalen Vorstellungen im Islam mit dem Endzeitlichen Gericht, den Engeln, sowie Himmel- und Höllenvorstellungen im Koran auseinandersetzen. Als Primärquelle wird der kanonisierte Koran, übersetzt von Rudi Paret dienen. Außerdem sei zu Beginn erwähnt, dass es nicht „den Islam“ oder „die Postmortalität“ gibt, da sich gesellschaftliche Glaubenssysteme, welche wir als Religion definieren in stetigem Wandel befinden.

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07. Mai 2011 von Kerstin Radde-Antweiler postmortalitaet2011 0

Postmortalitätsvorstellungen

Was kommt nach dem Tod, was ist überhaupt der Tod und wann kann ein Mensch als tot bezeichnet werden. Auf den ersten Blick scheint v. a. die letzte Frage in der heutigen Zeit leicht zu beantworten, wurde doch im Rahmen der Organtransplantationsdebatte der sog. Hirntod als feststehende Todesdefinition in der Medizin eingeführt. Wie sieht es aber in anderen Kulturkreisen aus? Die diversen religiösen Traditionen geben ganz unterschiedliche Antworten auf diese Fragen. Aber auch in Deutschland lassen sich in den gesellschaftlichen Debatten über Themen wie Organtransplantation, Sterbehilfe usw. unterschiedliche Positionen und Vorstellungen ausmachen, die einem einheitlichem Bild – wie es die Einführung der Hirntoddefinition suggeriert – widersprechen: Vgl. beispielsweise die Artikel der FAZ, der TAZ oder  andere. Es wird deutlich, dass Konzeptionen und Vorstellungen von ‚Tod’ und ‚Sterben’ keine Attribute einer conditio humana präsentieren, sondern kulturell und gesellschaftlich konstruiert sind und dynamischen Prozessen unterliegen.

http://www.truebloodtr.com/de/biz-erkeklerin-true-bloodi-sevmeleri-icin-nedenleri/True-Blood/

Das Seminar wird sich exemplarisch verschiedenen religiösen Traditionen widmen und diese auf postmortale Vorstellungen befragen. Aber auch in den modernen Massenmedien erfreut sich das Thema „Tod“ mit Serien wie „True Blood“ und „Twilight“ großer Beliebtheit und wird mit in den Untersuchungsbereich einbezogen werden. Artikel komplett lesen…