Schlagwort: 'Pūjā'

von Silvia Oltrop

Gewinner und Verlierer der “Puja-Ordering Websites”

Die religiöse Verehrung der Götter durch Pujas – im Hinduismus ein sehr wichtiger Bestandteil des Glaubens. Doch wie sieht so eine Puja eigentlich aus, und wie ist es möglich, sie über das Internet zu bestellen? Wer sind die Gewinner und die Verlierer dieser “Puja-ordering Websites”, wie der Soziologe Heinz Scheifinger sie nennt? Diesen Fragen werde ich im Folgenden mit Hilfe seines Textes „Internet Threats to Hindu Authority: Puja-ordering Websites and the Kalighat Temple“ auf den Grund gehen. Artikel komplett lesen…

Banner für den Kurs Hinduistische Tradtionen und Gottheiten in Literatur und Medien im WS 2011/12

von Christoph Rahn

In the digital age of which we are currently a part, usage of the Internet and World Wide Web has become a central part of people‘s daily lives. Not only are people engaging in activities such as online banking, shopping, dating, and attending college, but now people can also participate in religious ritual by means of the Internet. (Karapanagiotis, Nicole: Vaishnava Cyber-PŪJĀ, S. 179)

Mit Beginn der kommerziellen Phase des Internets (Anfang der 1990er Jahre) eröffneten sich auch für die privaten NutzerInnen unterschiedlichste Möglichkeiten und vielfältigste Angebote im World Wide Web. Beschränkten sich diese in der Anfangszeit vor allem auf die Kommunikation per E-Mail oder die Selbstdarstellung von Firmen oder Privatpersonen, so gewannen im Zuge der New Economy zum Ende des letzten Jahrtausends auch die „Online-Dienstleistungen“ immer mehr an Bedeutung. Bis zum heutigen Tag bot sich den Konsumenten eine immer größere Auswahl verschiedenster Angebote in der virtuellen Welt: so integrieren wir Online-Banking, Online-Shopping, Online-Dating oder das Online-Studium seit nunmehr fast zwei Jahrzehnten bedenkenlos in unseren Alltag.

Wie weit diese Entwicklung bereits fortgeschritten und in welche gesellschaftlichen Bereiche sie mittlerweile vorgedrungen ist, zeigt die jüngste Vergangenheit. Wurden bis dato größtenteils die materiellen Bedürfnisse der NutzerInnen befriedigt, so beweist das Auftauchen sog. „Puja-Ordering Websites“, dass mittlerweile auch immaterielle Bedürfnisse bedient werden können. In diesem Falle ist es dem Kunden möglich, eines der wichtigsten Bestandteile des religiösen Alltags im Hinduismus, die Puja, im Internet zu bestellen. Was zunächst einfach und vielversprechend klingt, bringt allerdings auch eine Reihe von Problemen mit sich, wie der schottische Soziologe Heinz Scheifinger kürzlich feststellte. In seiner Fallstudie „Internet Threats to Hindu Authority: Puja-ordering Websites and the Kalighat temple“ untersuchte er den gesamten Ablauf des Puja-Orderings via Internet am Beispiel des Kalighat-Tempels in Kolkata. Seine spannenden doch zugleich auch bedenklichen Erkenntnisse seien hier in Kürze geschildert… Artikel komplett lesen…

von Susann Lüders

Am 31.01.2011 begaben sich sechs interessierte „Hinduismusexperten“, im Rahmen des Seminars „Hinduismus in Europa und Medien“, in den Sri Kamadchi Ampal Tempel nach Hamm.

Ziel dieser Exkursion war das im Seminar erworbene Wissen bezüglich des Wirkens von hinduistischen Strömungen in der Diaspora zu erleben. Besonders interessant war die Teilnahme an der abendlichen Puja im Tempel. Nach einem Ausblick über den Tempel und den Priester Sri Paskaran folgt die Darstellung des Rituals im Kamadchi Tempel.

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