Schlagwort: 'rama'

von Mario Dentice

Die perfekte Frau sollte…

Wie endet dieser Satz? Vielleicht gar nicht, da es so etwas wie die perfekte Frau nicht gibt? Es kann angenommen werden, dass jeder Mensch eigene Vorstellungen von Vollkommenheit besitzt, von der vollkommenen Beziehung, von vollkommener Schönheit, vollkommenem Glück. Schwierig zu sagen ist für mich bereits, wie meine individuelle Idee von Vollkommenheit aussehen mag, ich kann es nicht. Wie kann dann von einem kollektiven Ideal in einer Kulturgemeinschaft ausgegangen werden? Gleich es oberflächlich betrachtet Geschmackssache sein mag, was wir als erstrebenswert erachten und was nicht, so lässt ein weiter Blick auf eine gesellschaftliche Öffentlichkeit vermuten, dass es scheinbar doch einen gewissen Konsens über einige als gut erachtete Normen und Werte zu geben scheint. Messskalen wie der Body-Mass-Index oder der Schufawert geben Hinweise darauf. Der Einstieg in diesen Artikel verrät schon, dass sich dieser Text mit Vorstellungen von weiblichen Idealen befasst. Idealvorstellungen, deren Existenz kaum zu leugnen sein mag, die aber gut und gerne in Frage gestellt werden dürfen. Genau das tut Nina Paley in ihrem hausanimierten Film “Sita sings the Blues“. Artikel komplett lesen…

von Anna Stukert und Jana Koch

Um das thailändische Ramakien verstehen und kontextualisieren zu können, stellt es sich als wichtig heraus, an den Ursprung dieses großen Epos anzuknüpfen. Wie das Ramakien entstanden ist und welche Inhalte es verbirgt, wird im Laufe dieses Artikels beleuchtet. Das literarische Werk Ramakien hat seine Wurzeln im indischen Epos Ramayana. Diese Literatur stammt aus der Zeit des klassischen Hinduismus, die mit dem größten Epos Mahabharata eine Grundlage des hinduistischen Glaubens bildet (vgl. Manich Jumsai 1977:1f.). Es handelt sich bei der religiösen Schrift des Ramayana um ein in Versen überliefertes Werk, das auf Sanskrit verfasst wurde. Dieses große indische Epos thematisiert den Kampf zwischen Gut und Böse sowie Liebe und Treue in Form von Göttergeschichten, Sagen, Legenden und Genealogien (Bose 2004: 327). Artikel komplett lesen…

Banner für den Kurs Hinduistische Tradtionen und Gottheiten in Literatur und Medien im WS 2011/12

von Sina Harms & Wencke Saal

Hanuman ist ein Gott in Affengestalt, der sich im Hinduismus an Ansehen und steigernder Verehrung erfreut. Es gibt kaum einen Tempel, in dem keine Hanumanfigur zu finden ist. Hanumans legendäre Geschichten und seine göttlichen Eigenschaften sind in den folgenden Texten dargestellt. Artikel komplett lesen…