Schlagwort: 'Sakrileg'

von Lisa Vanessa Lamm und Ann-Christin Gerrietzen

Videoportale – Millionen von User besitzen bereits ein Konto von einer solchen Plattform. Sie laden selbstgedrehte Filme ins Netz hoch, wandeln Musikclips- oder Filmausschnitte in internettaugliche Videoformate um und stellen so diese zur Ansicht bzw. zum Herunterladen ins Portal. In den 2000er sind die Videoplattformen immer mehr und mehr populär geworden und werden öfters besucht als andere Websites. Es gibt mittlerweile mehr als 40 Videoportale im Internet. Die meisten unterscheiden sich nur von der Darbietung, dem Userkreis oder den Inhalten. Einige spezialisieren sich auf Dokumentationen oder Musik, andere wiederum auf TV- Serien. Da viele gratis sind, schalten die Anbieter der Plattformen regelmäßig Werbung vor den Filmen.

In einer Onlinestudie vom ZDF und ARD würden Personen ab 14 Jahren befragt, wie oft sie Videoplattformen nutzen. Die Statistik bildet die Nutzung von Videoplattformen zu Nutzung von Videoplattformen im Internet in den Jahren 2007 bis 2011 ab. Im Jahr 2010 nutzten 34 % der Befragten Videoportale im Netz. Youtube gehört mit mehr als täglich 110 Millionen angeklickten Videos zu den meist genutzten Plattformen im Netz. Mit einem Marktanteil von 29% haben es Konkurrenten schwer. MyVideo, Clipfish oder Yahoo Video versuchen eine Alternative zu Youtube zu bieten. Manche möchten sich mit Spezialisierungen aus der großen Masse abheben, andere kopieren eher das Konzept des weltweit größten Anbieters. Doch dieser Blogeintrag ist nicht dazu da über die verschiedene Videoplattformen zu schreiben, sondern soll einen kurzen Einstieg zu unserem eigentlichen Thema bilden. Im Religionsseminar „Weiblichen Figuren in den modernen Massenmedien“ diskutierten wir lange über die Figur der Maria aus Magdala. In unserem Blogeintrag beschäftigen wir uns daher mit dieser Figur im Medienverbund Internet am Beispiel von Videoplattformen.

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